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T Schad­stoff 3 – Chlor­gas­aus­tritt in Bleiburg

In den spä­ten Abend­stun­den des 29. Juli 2026 wur­de die Feu­er­wehr Völ­ker­markt gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren Blei­burg, St. Micha­el ob Blei­burg und Loi­bach zu einem T Schad­stoff 3 – Chlor­gas­aus­tritt nach Blei­burg alarmiert.

Die Ein­satz­lei­tung der Feu­er­wehr Blei­burg stell­te gemein­sam mit dem zustän­di­gen Betrei­ber am sta­tio­nä­ren Mess­ge­rät im Erd­ge­schoss stark erhöh­te Chlorgas­kon­zen­tra­tio­nen fest. Auf­grund die­ser Mess­wer­te wur­de der betrof­fe­ne Tech­nik­raum im Kel­ler­ge­schoss erkun­det. Unver­züg­lich wur­de die Zufuhr der Chlor­gas­fla­schen geschlos­sen und Spe­zi­al­kräf­te mit Che­mie­schutz­aus­rüs­tung nachalarmiert.

Drei Che­mie­schutz­trä­ger der Feu­er­wehr Völ­ker­markt sowie drei Che­mie­schutz­trä­ger der Feu­er­wehr St. Micha­el ob Blei­burg rüs­te­ten sich mit Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zü­gen der Schutz­stu­fe 3 und umluft­un­ab­hän­gi­gem Atem­schutz aus und wur­den mit einem Hand­mess­ge­rät zur Erkun­dung in den betrof­fe­nen Kel­ler­be­reich ent­sandt. Die durch­ge­führ­ten Mes­sun­gen bestä­tig­ten die erhöh­ten Wer­te des sta­tio­nä­ren Messsystems.

In wei­te­rer Fol­ge wur­den im Kel­ler die Ven­ti­le der Chlor­do­sie­rung geschlos­sen, um einen wei­te­ren Gas­aus­tritt zu ver­hin­dern. Par­al­lel dazu wur­den leis­tungs­star­ke Druck­be­lüf­ter in Stel­lung gebracht, um den Tech­nik­raum kon­trol­liert zu belüf­ten und die Chlorgas­kon­zen­tra­ti­on zu reduzieren.

Bereits zu Beginn des Ein­sat­zes wur­de im Außen­be­reich ein Hydro­schild auf­ge­baut. Die­ses dien­te dazu, even­tu­ell aus­tre­ten­des Chlor­gas mit einem Was­ser­ne­bel nie­der­zu­schla­gen und so eine Aus­brei­tung des Gefahr­stof­fes in die Umge­bung zu verhindern.

Wäh­rend der Belüf­tungs­maß­nah­men wur­den die bei­den Che­mie­schutz­trupps abwech­selnd in den Kel­ler ent­sandt, um in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Kon­troll­mes­sun­gen durch­zu­füh­ren und den Erfolg der gesetz­ten Maß­nah­men zu über­prü­fen. Die Mess­wer­te gin­gen kon­ti­nu­ier­lich zurück, sodass gegen 02:30 Uhr schließ­lich Ent­war­nung gege­ben wer­den konn­te. Nach­dem kei­ne gefähr­li­chen Kon­zen­tra­tio­nen mehr fest­ge­stellt wur­den, konn­te der Ein­satz been­det und die Ein­satz­stel­le an den Betrei­ber über­ge­ben werden.

Der Ein­satz zeig­te ein­mal mehr die Bedeu­tung einer guten Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Feu­er­weh­ren sowie den hohen Aus­bil­dungs­stand der ein­ge­setz­ten Che­mie­schutz­trä­ger. Durch das rasche und koor­di­nier­te Vor­ge­hen konn­te die Gefahr rasch ein­ge­dämmt und eine Gefähr­dung der Bevöl­ke­rung ver­hin­dert werden.

Ein herz­li­cher Dank gilt allen ein­ge­setz­ten Feu­er­weh­ren und Orga­ni­sa­tio­nen für die her­vor­ra­gen­de, pro­fes­sio­nel­le und kame­rad­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit wäh­rend die­ses anspruchs­vol­len Schadstoffeinsatzes.