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Zwei Ein­sät­ze In den frü­hen Mor­gen­stun­den FÜR die FF Völkermarkt

Am 07.02.2026 wur­den wir in den frü­hen Mor­gen­stun­den zu zwei Ein­sät­zen alar­miert. Müde, aber froh dar­über, hel­fen zu kön­nen, been­de­ten wir den letz­ten Ein­satz um 08:00 Uhr.


Ein­satz 1 – Heim­rauch­mel­der mit Brandgeruch

Um 01:32 Uhr wur­den wir gemein­sam mit der FF St. Mar­ga­re­then ob Töl­ler­berg und der FF St. Geor­gen am Wein­berg zu einem aus­ge­lös­ten Heim­rauch­mel­der mit Brand­ge­ruch im Bereich Greuth alarmiert.

Beim Ein­tref­fen am Ein­satz­ort hat­te sich der Rauch bereits ver­zo­gen. Nach einer umfas­sen­den Erkun­dung des betrof­fe­nen Objekts konn­te kei­ne Brand­quel­le fest­ge­stellt wer­den. Ein wei­te­res Ein­grei­fen der Feu­er­wehr war nicht erforderlich.


Ein­satz 2 – Brand Maschi­ne (groß)

Um 03:20 Uhr wur­den wir zu einem Brand einer Maschi­ne gro­ßen Aus­ma­ßes in einem Che­mie­be­trieb nach Brückl alar­miert. Gemein­sam mit der Feu­er­wehr Brückl, Feu­er­wehr St. Filip­pen, Feu­er­wehr Eber­stein, Feu­er­wehr St. Wal­bur­gen und der Feu­er­wehr St. Veit rück­ten wir zum Ein­satz aus.

Aus bis­lang unbe­kann­ter Ursa­che war die Schalt­an­la­ge der Haupt­strom­ver­sor­gung in Voll­brand gera­ten. Für die Bevöl­ke­rung bestand zu kei­nem Zeit­punkt eine Gefahr. Die wich­tigs­ten Betriebs­be­rei­che wer­den der­zeit über Not­strom versorgt.

Unser Ein­satz­auf­trag bestand dar­in, die Dach­haut der Schalt­an­la­ge im hin­te­ren Bereich zu schüt­zen. Bereits der Anfahrts­weg über eine enge Zufahrts­stra­ße ver­lang­te den Kraft­fah­rern höchs­te Kon­zen­tra­ti­on ab.

Die Was­ser­ver­sor­gung wur­de über die Trag­kraft­sprit­ze der Feu­er­wehr St. Filip­pen sowie durch Tank 5000 Völ­ker­markt sicher­ge­stellt. In einer Erst­maß­nah­me wur­de die Dreh­lei­ter in Stel­lung gebracht und die Dach­haut groß­flä­chig gekühlt.

Unse­re Atem­schutz­trupps berei­te­ten sich eben­falls dar­auf vor, die ein­ge­setz­ten Kräf­te beim Innen­an­griff zu unter­stüt­zen. Mit­tels einer mit Schaum­netz­mit­tel beauf­schlag­ten Angriffs­lei­tung rück­te unser Trupp zum Brand­ob­jekt vor. Extre­me Hit­ze und mas­si­ve Rauch­ent­wick­lung erschwer­ten die Arbeit der Atem­schutz­trupps erheblich.

Gemein­sam mit wei­te­ren ATS-Trupps konn­ten jedoch rasch ers­te Erfol­ge erzielt wer­den. Abschlie­ßend wur­de die Anla­ge mit Schwer­schaum abge­deckt, um ver­blie­be­ne Glut­nes­ter zu ersti­cken, was nach kur­zer Zeit erfolg­reich gelang.


Müde nach den zwei mor­gend­li­chen Ein­sät­zen konn­ten wir gegen 07:00 Uhr ins Rüst­haus ein­rü­cken. Dort wur­den Fahr­zeu­ge und Gerä­te gerei­nigt, die per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung gewa­schen sowie die Atem­schutz­fla­schen neu befüllt.