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Brand­ein­satz im Indus­trie­ge­biet Völkermarkt

Am Sams­tag, dem 30. Mai 2026, wur­den die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der Feu­er­wehr Völ­ker­markt gemein­sam mit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Haim­burg um kurz vor 06:52 Uhr zunächst mit­tels stil­lem Alarm zu einem gemel­de­ten Brand eines Holz­sta­pels im Indus­trie­ge­biet Völ­ker­markt alarmiert.

Bereits weni­ge Augen­bli­cke nach der Alar­mie­rung ließ die Situa­ti­on die Dimen­si­on des Ein­sat­zes erah­nen. Sowohl wäh­rend der Anfahrt als auch vom Rüst­haus der Feu­er­wehr Völ­ker­markt aus war eine weit­hin sicht­ba­re, mas­si­ve Rauch­wol­ke erkenn­bar. Auf­grund die­ser Lage­ent­wick­lung wur­de unver­züg­lich Sire­nen­alarm für die Feu­er­wehr Völ­ker­markt aus­ge­löst, um zusätz­li­che Ein­satz­kräf­te an den Ein­satz­ort zu bringen.

Nach dem Ein­tref­fen am Ein­satz­ort ver­schaff­te sich Ein­satz­lei­ter HBI Ben­ja­min Han­s­chitz ein umfas­sen­des Bild der Lage. Der Holz­sta­pel stand bereits in wei­ten Tei­len in Brand und ver­ur­sach­te eine erheb­li­che Rauch­ent­wick­lung. Um eine wei­te­re Aus­brei­tung des Feu­ers zu ver­hin­dern und aus­rei­chend Per­so­nal sowie Lösch­was­ser­re­ser­ven sicher­zu­stel­len, ent­schied sich der Ein­satz­lei­ter umge­hend zur Nach­alar­mie­rung wei­te­rer Feu­er­weh­ren aus dem Bezirk.

Die ers­ten Lösch­maß­nah­men wur­den mit­tels Was­ser­wer­fer ein­ge­lei­tet. Durch den raschen und geziel­ten Lösch­an­griff konn­te der Brand bereits in der Anfangs­pha­se wir­kungs­voll ein­ge­dämmt wer­den. Gleich­zei­tig gelang es, die star­ke Rauch­ent­wick­lung deut­lich zu redu­zie­ren und ein Über­grei­fen auf umlie­gen­de Berei­che zu verhindern.

Im wei­te­ren Ein­satz­ver­lauf wur­de dem Lösch­was­ser Schaum­mit­tel bei­gemengt. Dadurch konn­te dem bren­nen­den Mate­ri­al zusätz­lich Wär­me ent­zo­gen wer­den, was die Lösch­ar­bei­ten wesent­lich unter­stütz­te und die Gefahr eines erneu­ten Auf­flam­mens verringerte.

Da sich im Inne­ren des gro­ßen PVC-Mate­ri­al­la­ger zahl­rei­che Glut­nes­ter gebil­det hat­ten, gestal­te­ten sich die Nach­lösch­ar­bei­ten beson­ders auf­wen­dig. Zur Unter­stüt­zung wur­de ein pri­va­ter Unter­neh­mer mit einem Kran­fahr­zeug ange­for­dert. Mit­hil­fe des Krans konn­te das Brand­gut Stück für Stück umge­la­gert und aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den. Erst dadurch war es den ein­ge­setz­ten Feu­er­wehr­kräf­ten mög­lich, sämt­li­che Glut­nes­ter frei­zu­le­gen und gezielt abzu­lö­schen. Abschlie­ßend wur­de das gesam­te Mate­ri­al noch­mals mit Schaum­mit­tel bedeckt, um ein Wie­der­auf­flam­men zuver­läs­sig auszuschließen.

Nach meh­re­ren Stun­den inten­si­ver Lösch­ar­bei­ten konn­te schließ­lich „Brand Aus“ gege­ben wer­den. Der Ein­satz wur­de gegen 10:45 Uhr been­det. Im Anschluss erfolg­te die umfang­rei­che Rei­ni­gung der ein­ge­setz­ten Fahr­zeu­ge, Gerät­schaf­ten und Schutz­aus­rüs­tun­gen sowie die Wie­der­her­stel­lung der voll­stän­di­gen Einsatzbereitschaft.

Ins­ge­samt stan­den rund 120 Ein­satz­kräf­te im Ein­satz. Durch das rasche Ein­grei­fen und die her­vor­ra­gen­de Zusam­men­ar­beit aller betei­lig­ten Feu­er­weh­ren konn­te eine wei­te­re Aus­brei­tung des Bran­des erfolg­reich ver­hin­dert werden.

Ein­ge­setz­te Feuerwehren

  • Feu­er­wehr Völkermarkt
  • Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Haimburg
  • FF St. Peter am Wallersberg
  • Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr St. Ste­fan bei Haimburg
  • Feu­er­wehr Tainach
  • Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Griffen
  • Feu­er­wehr Enzelsdorf

Eben­falls im Einsatz

  • Bezirks­feu­er­wehr­kom­man­dant OBR Patrick Skubel
  • Poli­zei Kärnten

Die Feu­er­wehr Völ­ker­markt bedankt sich bei allen ein­ge­setz­ten Kräf­ten, den unter­stüt­zen­den Feu­er­weh­ren, der Poli­zei Kärn­ten sowie dem betei­lig­ten Unter­neh­men mit dem Kran­fahr­zeug für die aus­ge­zeich­ne­te und pro­fes­sio­nel­le Zusam­men­ar­beit wäh­rend die­ses anspruchs­vol­len Einsatzes.