Ein “Gruss vom Niko­lo” für unse­re FF-Jugend

Auch heu­er über­reich­ten unse­re Jugend­be­auf­trag­ten unter der Lei­tung von BM Dag­mar Hri­ber­nik die Niko­losa­ckerl an unse­re 22 Jugend­mit­glie­der. Selbst­ver­ständ­lich wur­de dabei streng auf die Ein­hal­tung der Covid-Regeln geach­tet. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön gilt des­halb Dagi und ihrer Jugend-Team­kol­le­gin FM Bar­ba­ra Rut­ter, die dies­mal im Auf­trag des Niko­los unter­wegs waren, für ihr groß­ar­ti­ges Engagement. 

Auch dem “Niko­lo” und sei­nen flei­ßi­gen Hel­fer­lein, die die Sackerl her­ge­rich­tet haben, möch­ten wir auf die­sem Wege recht herz­lich danken.

Extra: 5 Fak­ten zum Nikolo

Als klei­nes Extra für alle Wiss­be­gie­ri­gen haben wir euch heu­te 5 Fak­ten zum Hei­li­gen Niko­laus her­aus­ge­sucht. Kin­der soll­ten hier also viel­leicht nicht mehr weiterlesen. 😉

1. Den Niko­lo gab es wirklich.

Der hei­li­ge Niko­laus zählt zu den bekann­tes­ten Hei­li­gen. Er wirk­te im 4. Jahr­hun­dert als Bischof von Myra in der Regi­on Lyki­en in Klein­asi­en, wel­che damals Teil des römi­schen Rei­ches war und heu­te zur Tür­kei gehört.

2. Der hei­li­ge Niko­laus wur­de sehr jung Priester.

Im jun­gen Alter von gera­de ein­mal 19 Jah­ren wur­de Niko­laus von sei­nem Onkel, der zu die­ser Zeit Bischof von Myra war, zum Pries­ter geweiht. Schon wenig spä­ter war er bereits Abt eines Klos­ters und als sein Onkel starb, wur­de er selbst zum Bischof geweiht.

3. Dar­um kommt der Niko­lo am 6. Dezember

Der 6. Dezem­ber ist der Todes­tag des Hei­li­gen Niko­laus von Myra, an dem wir uns mit unse­rem Niko­lo-Brauch erin­nern wol­len. Er starb um das Jahr 350 n.Chr. — und doch lebt er in unse­ren Tra­di­tio­nen immer noch weiter.

4. Der ers­te Schoko-Nikolaus

Seit etwa 200 Jah­ren erfreu­en sich nicht nur Kin­der an der süßen Gau­men­freu­de zur kal­ten Jah­res­zeit. Denn der ers­te Scho­ko-Niko­lo kam um das Jahr 1820 auf, damals war er aber noch nicht hohl, son­dern aus mas­si­ver Scho­ko­la­de und war lei­der auch nicht für Jeder­mann — und vor allem Jeder­kind — erschwinglich.

5. Der berüch­tig­te Krampus.

Zum Niko­lo gehört natür­lich auch sein böser Beglei­ter, der Kram­pus — kei­ne Fra­ge. Der Name lei­tet sich von “Kram­pen” ab, was mit­tel­hoch­deutsch für “Kral­le” ist. Der Kram­pus weiß wie der Niko­lo genau bescheid, ob ein Kind brav war oder unar­tig. Für ers­te­re gibt es aller­lei Lecke­rei­en, für zwei­ter die Rute! Gene­rell lässt sich aber fest­stel­len, dass die bra­ven Kin­der die abso­lu­te Mehr­heit bil­den, und der Kram­pus somit viel­leicht auch heu­er nur wenig zu tun hat. 😉